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Hochwasserkarte · kostenlos

Hochwasserkarte Österreich: kostenlos für jede Adresse prüfen

Ist ein Grundstück hochwassergefährdet? Adresse eingeben und die Überflutungsflächen für 30-, 100- und 300-jährliche Hochwasser sehen, dazu rote und gelbe Gefahrenzonen des Wasserbaus. Komplett kostenlos, ohne Anmeldung, für ganz Österreich.

Hochwasserkarte: Kartenausschnitt aus der Grundblick-Karte für Österreich
Kartenausschnitt, Stand 07/2026. Klick öffnet die interaktive Karte. Datenquelle: BMLUK / Bundeswasserbauverwaltung (INSPIRE-Darstellungsdienst)

In drei Schritten zum Ergebnis

  1. 01

    Adresse oder Grundstück suchen

    Gib eine Adresse, eine Katastralgemeinde oder direkt eine Grundstücksnummer ein. Die Karte springt zur richtigen Stelle und zeigt die Parzellengrenzen aus dem Kataster.

  2. 02

    Hochwasser-Ebenen einblenden

    Blende HQ30, HQ100 und HQ300 einzeln oder gemeinsam ein. Zusätzlich kannst du die roten und gelben Gefahrenzonen sowie die Restrisikoflächen hinter Schutzbauten aktivieren.

  3. 03

    Zone ablesen und einordnen

    Ein Klick auf das Grundstück zeigt, welche Zonen an diesem Punkt gelten. Die Legende erklärt jede Fläche, die FAQ weiter unten hilft bei der Einordnung.

Alle Schritte passieren direkt in der kostenlosen Karte.

Diese Karten-Ebenen sind enthalten

  • HQ30 (häufig)

    Überflutung bei rund 30-jährlichem Hochwasser. Stärkstes Warnsignal.

    • Überflutungsfläche
    • Risikogebiet
  • HQ100 (mittel)

    Bemessungshochwasser, rund 100-jährlich. Erstinformation, keine Gewähr.

    • Überflutungsfläche
    • Risikogebiet
  • HQ300 (selten)

    Extremszenario, rund 300-jährlich. Restrisiko.

    • Überflutungsfläche
    • Risikogebiet
  • Rote Gefahrenzone

    Für Bebauung grundsätzlich ungeeignet (Gefahrenzonenplan Wasserbau).

    • Rote Zone
  • Gelbe Gefahrenzone

    Bebauung mit Auflagen möglich (Gefahrenzonenplan Wasserbau).

    • Gelbe Zone
  • Restrisikozone

    Restrisiko hinter Schutzbauten (Versagen/Überlastung).

    • Restrisikozone

Was bedeuten HQ30, HQ100 und HQ300?

Die Kürzel stehen für die statistische Häufigkeit eines Hochwassers. Ein HQ30 ist ein Ereignis, das im langjährigen Durchschnitt etwa alle 30 Jahre auftritt. Liegt ein Grundstück in der HQ30-Fläche, ist das das stärkste Warnsignal: Überflutungen sind hier vergleichsweise häufig zu erwarten.

Das HQ100 ist das sogenannte Bemessungshochwasser mit einer Jährlichkeit von rund 100 Jahren. Es ist die wichtigste Referenz für Raumordnung, Bauverfahren und Versicherungen. Das HQ300 beschreibt ein seltenes Extremszenario und zeigt das Restrisiko jenseits der üblichen Bemessung.

Wichtig für die Einordnung: Eine Jährlichkeit von 100 Jahren heißt nicht, dass nach einem Hochwasser 100 Jahre Ruhe ist. Sie bedeutet eine Eintrittswahrscheinlichkeit von rund einem Prozent pro Jahr, und zwar jedes Jahr aufs Neue.

Rote und gelbe Gefahrenzonen des Wasserbaus

Neben den Überflutungsflächen zeigt die Karte die Gefahrenzonenplanungen der Bundeswasserbauverwaltung. Rote Zonen sind für eine Bebauung grundsätzlich ungeeignet, hier drohen bei Hochwasser erhebliche Gefahren für Personen und Gebäude. In gelben Zonen ist eine Bebauung mit Auflagen möglich, etwa durch erhöhte Bauweise oder Schutzmaßnahmen am Gebäude.

Die Restrisikozone markiert Flächen hinter Dämmen und anderen Schutzbauten. Sie gelten im Normalfall als geschützt, bleiben aber bei Versagen oder Überlastung der Anlagen gefährdet. Gerade bei Kaufentscheidungen lohnt der Blick auf diese Ebene, weil der Schutz oft für sicherer gehalten wird, als er ist.

Warum eine fehlende Fläche keine Entwarnung ist

Die Gefahrenflächen stammen aus amtlichen Erhebungen entlang untersuchter Gewässer. Wo keine Fläche eingezeichnet ist, wurde das Gewässer unter Umständen schlicht noch nicht untersucht. Fehlende Darstellung bedeutet deshalb nicht automatisch Hochwasserfreiheit.

Auch Oberflächenwasser bei Starkregen ist in den Hochwasserzonen nicht enthalten. Dafür gibt es eine eigene Ebene auf der Karte, die Gefährdung durch wild abfließendes Regenwasser abseits von Bächen und Flüssen zeigt.

Hochwasserrisiko vor Kauf oder Bau prüfen

Vor einem Grundstückskauf, einem Neubau oder einem größeren Umbau gehört der Hochwasser-Check zur Basisprüfung. Die Zonen beeinflussen Baubewilligungen, Auflagen, Versicherungsprämien und im Ernstfall den Wert der Liegenschaft.

Grundblick zeigt alle Ebenen für ganz Österreich in einer einzigen Karte, ohne dass du dich durch neun verschiedene Landesportale klicken musst. Für die rechtsverbindliche Auskunft bleibt die zuständige Behörde der richtige Ansprechpartner, die Karte liefert die schnelle Erstinformation.

Erstinformation, keine Gewähr

Die Karten-Ebenen dienen der Orientierung. Sie sind keine parzellenscharfe Rechtsauskunft und ersetzen keine behördliche Auskunft.

Datenquellen: BMLUK / Bundeswasserbauverwaltung (INSPIRE-Darstellungsdienst) (CC BY 4.0)

Hochwasserkarte nach Bundesland

Regionale Detailseiten mit eigenem Kartenausschnitt, Besonderheiten und Landes-Zusatzebenen.

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Häufige Fragen: Hochwasserkarte

01Ist die Hochwasserkarte wirklich kostenlos?

Ja, dauerhaft und ohne Anmeldung. Die Karte nutzt offene amtliche Daten der Bundeswasserbauverwaltung (BMLUK). Kostenpflichtig ist bei Grundblick nur der amtlich signierte Grundbuchauszug, ein davon getrenntes Produkt.

02Was bedeutet HQ100 für mein Grundstück?

Liegt dein Grundstück in der HQ100-Fläche, wird es bei einem rund 100-jährlichen Hochwasser voraussichtlich überflutet. Das HQ100 ist die zentrale Referenz für Behörden und Versicherungen. Baumaßnahmen sind dort oft nur mit Auflagen möglich.

03Darf ich in einer roten oder gelben Zone bauen?

Rote Zonen sind für Bebauung grundsätzlich ungeeignet, gelbe Zonen erlauben Bebauung mit Auflagen. Verbindlich entscheidet die Baubehörde im Verfahren. Die Karte zeigt dir vorab, ob das Thema für dein Grundstück relevant ist.

04Mein Grundstück liegt in keiner Zone. Bin ich sicher?

Nicht automatisch. Wo keine Fläche eingezeichnet ist, kann das Gewässer auch einfach noch nicht untersucht sein. Zusätzlich bleibt das Risiko durch Starkregen und Oberflächenabfluss, das eine eigene Karten-Ebene abdeckt.

05Woher stammen die Daten der Hochwasserkarte?

Aus den amtlichen Darstellungsdiensten der Bundeswasserbauverwaltung, bereitgestellt über das BMLUK. Grundblick bündelt diese Daten für alle neun Bundesländer in einer Karte und nennt die Quelle direkt in der Ansicht.

06Wie finde ich heraus, wem ein hochwassergefährdetes Grundstück gehört?

Die Eigentümer stehen im Grundbuch. Über Grundblick bestellst du den amtlich signierten Grundbuchauszug direkt aus der Karte. Der Auszug ist kostenpflichtig und wird über eine vom BMJ autorisierte Verrechnungsstelle bezogen.

Amtliches Dokument

Wem gehört das Grundstück? Das steht im Grundbuch.

Die Karte ist und bleibt kostenlos. Der amtlich signierte Grundbuchauszug ist ein kostenpflichtiges amtliches Dokument, bezogen über eine vom BMJ autorisierte Verrechnungsstelle, ab € 9,90.

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